15 einfache Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag!

Vor Kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass eine Stadt eine Umwelt-Initiative starten und die Nutzung der „To-Go“-Kaffeebecher reduzieren möchte. Als ich das las, habe ich mir Gedanken über meine Lebensweise und meine „Nachhaltigkeits“-Bilanz gemacht und mich dazu entschlossen einen Blogbeitrag zur Kategorie Lifestyle zu schreiben. Ich gebe zu, dass ich nicht der „grünste“ Mensch bin, aber ich versuche hier und da auf unnötigen Schnick-Schnack zu verzichten und frage mich einfach zwei Mal, ob ich dies oder jenes tatsächlich kaufen muss. Also habe ich eine Liste der Dinge, die ich im Alltag umsetze, erstellt. Weshalb? Zum einen: Um zu zeigen, wie einfach es sein kann nachhaltiger zu leben. Und zum anderen: Um denjenigen, die überlegen nachhaltiger zu leben, aber nicht wissen wie sie anfangen sollen, einen Einstieg zu zeigen. Lange Rede, kurzer Sinn, hier kommen die Tipps 🙂


  1. Keine Coffee-to-go-Becher mehr! Wie bereits erwähnt, sind die To-go-Becher ein großer und unnötiger Müllhaufen, auf den man leicht verzichten kann: Einfach einen eigenen wiederverwendbaren Becher mitnehmen. An meinem Arbeitsplatz hat man in der Mensa z.B. die Möglichkeit eine Tasse anstatt eines Bechers oder eine eigene Thermoskanne/Tasse für den Kaffee zu nutzen. Hier findet ihr schicke Kaffeebecher 🙂

  2.  Wiederverwendbare Einkaufstaschen Mittlerweile bieten ziemlich alle Geschäfte auch wiederverwendbare Einkaufstaschen. Ich habe beispielsweise eine Kleine Erdbeere, die man zu einer Einkaufstasche entfalten kann, immer in meiner Handtasche, so muss ich nie zu einer Plastiktüte greifen. Ähnliches Produkt findet ihr hier. Es bietet sich auch an, einen Korb im Auto zu haben, wenn man regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist.

  3. Obst/Gemüse lose kaufen Loses Gemüse wird normalerweise immer in Plastiktüten gekauft. Ich bin irgendwann dazu übergegangen, es einfach lose auf’s Band zu legen. Bisher war es für die Kassierer kein Problem 🙂
    Ich kann leider nicht sagen, wie es bei Märkten wie real,- ist, da man dort einen Aufkleber mit Gewicht und Preis auf seine Tüte kleben muss. Aber ich würde es einfach versuchen und den Aufkleber auf das Produkt kleben.


  4. So wenig Küchenpapier wie möglich Statt zur Küchenrolle zu greifen, lieber einen Lappen oder ein Geschirrtuch verwenden. Mir geht immer das Messer in der Tasche auf, wenn ich sehe, wie jemand sein gewaschenes Obst mit Zewa abtrocknet!

  5. Recycelte Papierprodukte Anstelle des weißen Klopapiers oder der weißen Küchenrolle einfach zum recycelten graustichigen Produkt greifen, kostet nur ein paar Cent mehr, aber tut dem Gewissen gut 🙂

  6. Weniger Drucken Vor Allem auf der Arbeit neige ich dazu unüberlegt zu drucken – da: nicht mein Papier, nicht meine Tinte. Aber gerade hier lässt sich viel Papier einsparen. Muss ich wirklich jede Mail drucken? Muss ich meine Aufgaben einzeln auf einem Blatt stehen haben? Nein! Ich drucke mittlerweile Doppelseitig, benutze die Aufgabenfunktion meines Mail-Sysetms und schneide aus Schmierpapier Notizzettel.

  7. Mehr Bahn, weniger Auto Ich fahre gezwungenermaßen mit Bus und Bahn, da mein Freund und ich uns ein Auto teilen und ich in einer Großstadt arbeite und die Autofahrt vermutlich länger als die Bahnfahrt wäre. Aber auch privat versuchen wir so viel wie möglich zu Fuß oder mit dem ÖPNV zu erreichen.

  8. Öko-Strom-Anbieter Als mein Freund und ich zusammengezogen sind, haben wir uns einen Öko-Strom Anbieter gesucht und er war sogar im Vergleich der günstigste!

  9. Geschenktüten wiederverwenden oder Zeitungspapier benutzen Der wohl sinnloseste Bestandteil eines Geschenks ist seine Verpackung. Ich versuche grundsätzlich Geschenktüten, die ich erhalten habe, wiederzuverwenden. Oder ich nehme Zeitungspapier, was gar nicht so schlecht aussieht wie man denkt 🙂

  10. Verzicht auf Plastikflaschen Dieser Punkt lässt sich eigentlich nur umsetzen, wenn man zum Großteil stilles Wasser trinkt. Denn  es spielt keine Rolle, ob man stilles Wasser aus der Flasche und Leitungswasser trinkt – dies belegt eine Studie der Stiftung Warentest (mehr hier). Daher kann man problemlos eine Glasflasche, z.B. von Ikea, mit Leitungswasser füllen und loslegen ((fast) nie wieder Pfand zurückbringen – yeah 🙂 )

  11. Weniger Fleisch essen Es ist nachgewiesen, dass Fleischkonsum für den Klimawandel mitverantwortlich ist (mehr dazu hier).Vielen fällt es schwer, gänzlich auf Fleisch zu verzichten – so geht es auch mir. Aber es ist schon viel getan, wenn man seinen Fleischkonsum auf 2-3 Mal die Woche reduziert.

  12. Second-Hand-Ware Ich gebe zu, bei Kleidung fällt es mir schwer auf Second-Hand-Ware zurückzugreifen, da ich bisher keinen guten Laden dafür gefunden habe und Kleiderkreisel mir einfach zu aufwendig ist. Bei allen anderen Dingen, wie Möbeln, Büchern und anderen Haushaltssachen informiere ich mich immer über Second-Hand-Möglichkeiten.

  13. Dosen statt Folie Einfach mal alles, was übrig bleibt oder was man an Essen mitnehmen will, in Dosen statt in Alu- oder Frischhaltefolie packen 🙂

  14. Bewusst einkaufen, selbst kochen, weniger wegwerfen Ich versuche – so gut es geht – auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten und alles zu verwerten, was der Kühlschrank so hergibt. Mittlerweile tut es mir richtig weh, wenn etwas anschimmelt und ich es wegwerfen muss!

  15. Wasser aus! Klingt einfach, aber fast keiner macht’s: das Wasser ausstellen, wenn man es nicht benötigt. Hier nur einige Beispiele: beim Zähneputzen, Rasieren, Abschminken etc., beim Einseifen in der Dusche, beim Abspülen .

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar neue Ideen geben 🙂

Habt ihr noch weitere Tipps, wie man seinen Alltag nachhaltiger gestalten kann?

Bis bald, eure

Signatur Tanueschka

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